Download PDF by Karin Sanders, Hans-Ulrich Weth: Armut und Teilhabe: Analysen und Impulse zum Diskurs um

By Karin Sanders, Hans-Ulrich Weth

ISBN-10: 3531157620

ISBN-13: 9783531157627

ISBN-10: 3531909282

ISBN-13: 9783531909288

Armut ist in Deutschland zu einem challenge und einer großen gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderung geworden. In diesem Buch setzen sich Wissenschaftler und Fachexperten aus ihren jeweiligen Perspektiven und wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Phänomen Armut auseinander und stellen Lösungsmodelle vor. Dadurch wird eine enge fachspezifische Sichtweise aufgebrochen. Zwar werden unterschiedliche Facetten der Armut vorgestellt, deutlich wird aber auch die Komplexität des Problemfeldes sowie die Aus- und Wechselwirkungen von Armut.

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Sinken seit Jahren (ebenso die Renten), während die oberen Einkommen und Vermögen wachsen. Die Nettovermögen sind zwischen 1998 und 2003 von 4700 Milliarden Euro auf 5000 Milliarden Euro gestiegen. Dabei gehören 50 % dieser Vermögen dem obersten Zehntel. Der Anteil der Armen stieg von 12,1 % auf 13,5 % der Bevölkerung, das sind 11 Millionen Menschen. Nach einer Expertise des DPWV sind 1,7 Millionen Kinder von Armut betroffen, das ist jedes 7. Kind in Deutschland (Martens 2005). 4 Umverteilung von unten nach oben Die neoliberale Wirtschaftspolitik bürdet Kosten und Lasten des Strukturwandels und der Modernisierung einseitig den abhängig Beschäftigten, den Langzeitarbeitslosen, den Bildungsbenachteiligten und den kleinen standortgebundenen Unternehmen auf, während die Global Player und die oberen Einkommensgruppen und Vermögenden auf der Gewinnerseite stehen.

In der Umsetzung des „Forderns“ speist sich dieses Konzept aus der Theorie der „Armutsfalle“, die behauptet, dass Arbeitslose und SozialhilfeempfängerInnen wegen der ihnen zustehenden Sozialleistungen an der Aufnahme niedrig entlohnter Arbeit gehindert und deshalb in der Armutsfalle sitzen bleiben würden. Als Rezept dagegen wird die generelle Absenkung der Grundsicherungsleistungen empfohlen und im Fall der Arbeitsverweigerung eine massive Leistungskürzung durchgesetzt (vgl. § 31 SGB II; Sinn u.

Als Rezept dagegen wird die generelle Absenkung der Grundsicherungsleistungen empfohlen und im Fall der Arbeitsverweigerung eine massive Leistungskürzung durchgesetzt (vgl. § 31 SGB II; Sinn u. a. 2002). Beide Strategien sollen die Leistungsbereitschaft anspornen und auch die Akzeptanz von Niedriglöhnen absichern. Das Konzept des „Förderns“ versteht sich als Sprungbrett in die Eigenverantwortung. Auf diese Weise entlässt der aktivierende Sozialstaat seine Bürgerinnen und Bürger aus seiner Verantwortung und überlässt sie sich selbst und ihrem Schicksal.

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Armut und Teilhabe: Analysen und Impulse zum Diskurs um Armut und Gerechtigkeit by Karin Sanders, Hans-Ulrich Weth


by Michael
4.5

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